Texte und Kurzgeschichten

Genug Heimat

Für „Heimat“ bin ich zu spät geboren. Schon als Kind hatte ich das Gefühl, dass alles, was im Leben meiner Eltern und Geschwister Bedeutung hatte, schon vorbei war. Mir wurde davon in bunten Farben erzählt, so oft, dass ich glaubte, dabei gewesen zu sein. Doch das waren nur die gelbstichigen Fotos, auf denen ich zwar manchmal schon zu sehen war, aber zu klein für Erinnerungen.

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Stefanie Seilers Buch: Fatma

Fatma – 1. Kapitel

Fatma Prolog Ungarn, Segzed 2005. Sie riss die Arme hoch. Sie hatte es geschafft! Aus den Lautsprechern ertönte die Ansage: Fatma A., Weltmeisterin im Kickboxen. Sie tauschte den obligatorischen Handschlag

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Spätsommer

Erst draußen vor der Stadt begann sie vollumfänglich zu begreifen, was in den Parks nur ansatzweise schon erahnbar war: Der Sommer hatte seinen Zenit überschritten und war dabei vorüber zu

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Vater, Text von Stefanie Seiler

Vater

Sag niemals nie, lehrte mich mein Vater. In den Worten lag Bitterkeit und Wissen. Doch das hat er ins Grab mitgenommen. Ob er etwas Schreckliches erlebt hatte, ob er gar

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Meda Milderberger, Kurzgeschichte von Stefanie Seiler

Meda Mildenberger

Jetzt bin ich befangen. Ernüchtert, im wahrsten Sinn des Wortes. Ein typischer Morgen danach. Er sitzt mir gegenüber und sieht einfach gut aus. Solide gut, was ich nach dieser Nacht

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