6 Dinge, die ich 2026 ändern werde

Mein Leben ist untrennbar mit meinem Schreiben – sowohl als Autorin, als Journalistin, als auch als Coach verwoben. Nach einem intensiven letzten Jahr, werde ich mich dieses Jahr meinen Kursen konzentriert widmen, mein Angebot weiter ausbauen und sichtbar machen, sowie intensive Schreibzeiten reservieren, um mein derzeitiges Romanprojekt zu beenden. Weiterhin werde ich meine Meditationspraxis vertiefen und dem Bedürfnis nach Pausen mehr nachgeben und noch ein paar Dinge „umframen“, die zu sehr gefordert und eingegrenzt haben.

1. Ich biete kleine, knackige Kurse an – sowohl online, als auch in Präsenz

Damit „Embodied writing“ kennengelernt werden kann, ohne gleich eine Riesenkurs von acht Wochen zu machen, werde ich auch kleinere Formate auch anbieten, um mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Ich biete Raum virtuell, als auch organisch – um nicht nur gemeinsam intuitiv auf Impulse zu schreiben, sondern zu erfahren, wie tief Wörter wirken. Ich spürte im vergangenen Jahr großes Interesse an meiner Arbeit, aber auch immer wieder ein großes Fragezeichen, das über den Köpfen schwebte. In meinem Schreib- und Erfahrungsraum geht es um vielmehr als „nur“ um Textproduktion. Es geht darum, sich zu erlauben, tief ins Innere abzutauchen, dieses hervorzuholen, zu fühlen und aufs Papier fließen zu lassen. Es werden nicht nur kreative Feuer entfacht und gestaunt, was alles in uns schlummert an Potenzial, sondern dadurch auch Dinge bewusst gemacht, die uns bislang hinderten, das zu tun, was uns wirklich erfüllt. Mehr zu meinem „Embodied Writing“ findest Du hier. Demnächst startet „Wortwirkung“, vier Schreibimpulse, um intuitiv zu schreiben, vier Calls per Zoom, wertschätzdender Austausch ohne Kritik im geschützten Raum.

2. Achtsames Arbeiten, auch wenn es länger dauert

Sowohl beim Schreiben meines aktuellen Romans, als auch bei meiner Coaching Arbeit werde ich sorgfältig tageweise meine Aufgaben trennen und mich ganz und gar entweder dem einen oder dem anderen widmen. Jahrelang musste ich in jeder Lücke, die sich ergab, Dinge konzipieren, kommunizieren und erledigen – das hat teilweise zu Erschöpfung geführt und nicht selten die Notwendigkeit nach sich gezogen, doch noch einmal umzukehren, Fehler zu korrigieren, bzw. Dinge gerade zu ziehen – bei der Kursplanung, wie auch bei meinem Schreiben. Ungeduldig bin ich oftmals zu schnell vorangegangen und habe dadurch auch wenig privat Zeit gehabt für Familie, Freunde, mich selbst. 2026 werde ich mich strukturierter und (noch) konzentrierter jeweils einer Sache täglich widmen und nicht fünf auf einmal. Improvisation ist sowieso – mit Familie und selbstständiger Arbeit als Journalistin – Programm, da kann es durchaus zwei ruhige Inseln geben, die ich mir reserviere. Das sind übrigens Teachings, die ich auch in meiner Coachingarbeit weitergebe: Achtsames Umgehen mit sich selbst.

3. Dem Prozess vertrauen – alles ist jetzt genauso, wie es sein soll

Egal bei was: Nicht alles können wir kontrollieren – das ist auch gut so. Leben ist Prozess mit allem, was dazu gehört. Und das heißt, nicht nur Angenehmes oder Ruhmvolles. Durch meine lange spirituelle Praxis in Meditation und Achtsamkeit habe ich Gelassenheit geübt. Darum geht es auch immer in meinen Sessions. Vertrauen und Annahme der Dinge, wie sie nun einmal sind jetzt in diesem Augenblick – alles andere spielt keine Rolle. Das ist Übungssache, auch das ist Prozess und auch in mir spüre ich immer wieder Widerstände und den Drang, zu optimieren, Lösungen zu finden. Doch die sind nicht immer da. Durch meine Praxis und habe ich gelernt, die Dinge da sein zu lassen. Und Praxis bedeutet, kein spiritueller Quickfix, kein „Aha- Moment“ und dann geht´s justiert weiter, es ist Prozess und Arbeit, aber nur darum geht´s.

4. 2026 werde ich mindestens einmal in die Berge zum Wandern gehen

Ich liebe es für ein paar Tage ganz allein unterwegs zu sein. Seit mehreren Jahren reise ich in die Schweiz – in der ich meine Kindheit verbrachte – und wandere. Letztes Jahr machte ich nur für einen Tag eine WAnderung mit meinem ältesten Sohn – das war auch schön, wenn auch mega anspruchsvoll :). Hier kannst Du dazu in meinem Jahresrückblick lesen. Dieses Jahr freue ich mich auch über eine gemeinsame Wanderung, aber möchte unbedingt auch alleine gehen. In der Kombination Berge, Stille, Anstrengung und alleine mit mir, spüre ich Kraft und Verbindung, komme auf neue Ideen, bekomme Altes klar und werde ruhig. Das ist für mich wie das tägliche Laufen im Wald hoch 10, so ungefähr. Immer wieder wird mir klar, wie wenig es braucht: In der Reduktion liegt soviel Heilsames: Was braucht es für einen Tag Bergwandern? Was ist wichtig für mich, meinen Körper? Sorge und Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und dann … losgehen.

5. Annahme und Pausen

Okay, eigentlich zwei große Themen, die mich derzeit beschäftigen und mit denen ich mich im Jahresverlauf weiterhin befassen werde. Was ich damit meine? Ich hatte kürzlich ein interessantes Gespräch bei einem „Waldcoaching“: Wir verbringen oft unglaublich viel Zeit damit uns zu überlegen, was wir alles besser machen können, damit endlich … ja was passiert? „Wenn ich erst Zeit habe, wenn ich erst dies, das Ananas, dann endlich kann ich? Ja was dann?, fragte ich. Da war dann plötzlich Pause, bis ein leises „Ja, was dann eigentlich?“.

So viele tolle Menschen haben komplett die Verbindung verloren zu sich und dem, was sie sich wünschen. „Ich hab halt so einen vollen Alltag, wann soll ich da noch etwas für mich selbst einbauen?“ Ich stelle dann die Frage:

„Was wäre, wenn es jetzt, in diesem Augenblick, genauso okay wäre, wie es ist?“ Dieser Satz hat mich vor Jahren dermaßen wütend gemacht, aber er hat gewirkt. Annahme in diesem Augenblick von dem, was da ist. Ohne Wertung, es ist so, wie es ist und genau so perfekt. Damit ist ein Ausgangspunkt geschaffen. Das Jetzt darf Raum haben, mit allem, was da ist. Und wir können beginnen.

Ich habe lange gebraucht, um dahin zu kommen. Zu erkennen, was es heißt, die Situation anzunehmen, mich dem zu stellen – und nicht mit dem Argument beiseite wischen und zu sagen: Wenn ich erstmal. Nein. Dieser Satz holt einem massiv ins Hier und Jetzt zurück. Nicht in eine unbestimmte Zukunft, in der es vielleicht besser passt.

Und ja: Pausen sind unglaublich wichtig, genauso wichtig wie Aktionsphasen. Denn da wird integriert, darf sich entfalten. Wir agieren viel zu viel, sind oftmals dem Satz verbunden, dass nur wer „macht“ zum Erfolg kommt. Ich nehme mich da nicht aus: Jahrelang hab ich viel zu viel agiert – aus Zeitmangel, aus dem Druck schnell zu machen, bevor sich das Zeitfenster (zu schreiben oder was auch immer) wieder schließt. Mir keine Pausen gegönnt. Ich habe mich dabei erschöpft, zwar äußerlich viel auf die Kette gebracht, aber mich selbst auch an den Rand meiner Nerven.

Das tiefe Eindringen in Meditation, in Achtsamkeit, in Atemarbeit hat mir die Kehrtwende gebracht. Ein Prozess, der in kleinen Schritten und stetig geht und den ich vermittle. Ich werde also weiterhin und noch besser auf Pausen achten, auch bei mir selbst 🙂

6. Schreiben meines Romans – intensiv

Dieses Jahr werde ich mich wieder mehr dem Schreiben meines Romans widmen. Das letzte Jahr stand im Zeichen des Businessaufbaus – nun darf das Schreiben wieder mehr seinen Raum einnehmen. Auch im letzten Jahr habe ich in kleinen Zeitfenstern täglich daran gearbeitet. Das geht für viele Arbeitsschritte auch, aber nun, da die Geschichte steht, der Plot klar ist, viele Szenen schon entworfen sind, kommt der Moment, wo ich ein paar Schreibasyle in Anspruch nehme – das heißt ein paar Tage alleine irgendwo mit Laptop, oft bei einer Freundin – und nur schreibe – nichts sonst 🙂

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