Das vergangene Jahr bin ich mit ziemlicher Vollgeschwindigkeit unterwegs gewesen. Das hat mich zum Teil sehr erschöpft. Ich bin bis an meine Grenzen gegangen und darüber hinaus – das kenn ich gut und kann es meistens auch ganz okay handeln. Ich habe vieles in Eile gemacht und musste dann manchmal umkehren, um Fehler zu korrigieren. Das Jahresende und den Jahresbeginn bin ich bewusst ruhiger angegangen – das war gar nicht so einfach – doch eines ist mir klar geworden: Wenn man so viel Power reingibt – oder, um beim Bild zu bleiben – Gas gibt, muss man die Handbremse lösen, sonst geht´s kaputt, das Auto, sprich ich und es wird eine Menge Energie verschwendet.
Das Motto kam mir schon im letzten Quartal 2025 in den Sinn. Die eigentliche Bedeutung hab ich erst jetzt kapiert.
Handbremse los: Mein Motto für 2026
Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:
1. Das, was ich im letzten Jahr vorbereitet habe, geht 2026 noch mehr in die Umsetzung
Was zu Beginn 2025 vage war, hat sich im Lauf des Jahres herauskristallisiert: Mein „Embodied Writing“ ist entstanden – online und in Präsenz. Hier läuft alles zusammen: Das Schreiben und Bewegung – Embodiment. In den letzten Jahren befasste ich mich tief mit Atem, buddhistischen Lehren, mit Yoga und Meditation. Das Schreiben, insbesondere das intuitive oder assoziative Schreiben ist schon lange Teil meines Lebens. Beide Elemente unabdingbar Teil von mir. Seitdem ist soviel Positives passiert – und genau das mache ich nun anderen Menschen zugänglich, lade sie in meinen Raum ein um aus dem Außen ins Innen zu kommen – durch das Schreiben sichtbar und durch Embodiment spürbar werden lassen, was eigentlich Phase ist. Das Unbewusste wird hochgeholt und kann neu betrachtet werden, sobald es mal auf dem Papier steht. Weitere Kurse sind geplant, sowohl on- als auch offline. Zum Beispiel die „Heldenreise“, in der wir tief in die Archetypen abtauchen werden.
2. Raus aus der Komfortzone
Die liebe Komfortzone ist bequem, selbst, wenn einige Dinge im Leben schon lange nicht mehr passen. Um Neues zu lernen und zu erfahren, ist ein Sprung ins Unbekannte notwendig – und da ist nicht alles sicher, klar. Vielleicht auch nicht bequem. Das bedeutet auch, sich zu irren oder einmal zu scheitern. So what. Bewusstwerdung ist hier der erste Schritt für mich gewesen. Wo will ich hin, was will ich eigentlich? Ohne die ganzen „Wenn“ und „Ja, aber“. Genau da hatte ich viele Aha-Momente beim intuitiven Schreiben. Die einzige Sicherheit ist die in mir selbst.
3. Just do it
„Aber brauch ich nicht da noch eine Fortbildung? Kann ich das? Ein Zertifikat?“ Ganz ehrlich: Ich habe viele Workshops und Fortbildungen zu verschiedensten Themen erfolgreich besucht. Das war Klasse und hat sicher dazu gedient, dass ich kann, was ich kann. ABER: Ich habe auch festgestellt, dass das Unsichersein zunächst einmal dazugehört – auch nach dem 723. Zertifikat und mich entschieden: Hey, wann, wenn nicht jetzt? Schon im vergangenen Jahr waren die ersten Kurse so toll – das Feedback der Teilnehmenden, aber auch die Learnings, die ich mitbekommen habe und das kann nur im TUN entstehen. Nicht im vorbereiten und zerdenken. Denn erst noch dies und das erledigen, bevor man anfängt, ist auch nichts als ein Vorwand und eine Angst vorm möglichen Versagen oder Scheitern.
Das habe ich auch bei meiner Schriftstellerei erlebt und die Erfahrung gemacht: Wenn Du schreiben willst, schreibe. Fang an. Vertrau Deiner Geschichte in Dir, die Du erzählen willst, sie ist schon da. Was der Markt gerade lesen will? Meine Zielgruppe? Die Fragen kann ich nicht beantworten, aber ich weiß, dass das, was mich beschäftigt und bewegt in meine Bücher und Texte mit einfließt – und ich bin Teil des Kollektivs. Also. Sich da zu sehr auszurichten, nach dem, was möglicherweise gelesen werden will, weil doch diese und diese Titel gut gehen? Kann man machen. Aber damit würde ich die Handbremse wieder anziehen und es würde mich nicht zufriedenstellen. Ich schreibe, was ich schreibe, lasse die Geschichte sich entwickeln – und staune nicht selten, welche Themen sichtbar werden. So schreibe ich gerade die erste Fassung meines „Ahnenromans„, so der Arbeitstitel bislang.
Du hast Lust Dein kreatives Feuer zu entfachen?
Dann schreib mir. Lass 2026 zu Deinem Jahr werden. Am 15. Januar beginnt meine kostenfreie Schreibchallenge: Für 30 Tage, täglich einen Schreibimpuls, ein paar Minuten intuitives Schreiben, einmal die Woche einen Zoom für Meditation, Austausch und wertschätzendes Feedback.
Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?
Melde dich jetzt bei meinem Newsletter an.
Folge mir auf Instagram: stefanie_d._seiler


