Monatsrückblick Januar 2026 – Business, Bücher, Leben, kreative Schreibchallenge


Das Jahr hat langsam und behutsam begonnen, das war auch meine Intention. Allerdings hat es dann doch ziemlich schnell an Fahrt aufgenommen. Das intuitive Schreiben in der Gruppe war toll und wird weitergeführt. Ich habe den Schnee genossen und freue mich jetzt auf den Frühling. Ein Schreckmoment hat mich ganz schön durchgerüttelt.

Embodied Writing – Tolles Feedback für meine kreative Schreibchallenge

Stefanie D Seiler bei Schneespaziergang

So lief die Schreibchallenge ab

Zum ersten Mal habe ich eine Schreibchallenge angeboten, kostenfrei. Seit Mitte Januar schicke ich täglich per Mail einen Schreibimpuls, auf den frei und ohne nachzudenken ca. 10 Minuten geschrieben wird. Das sind zum Beispiel begonnene Sätze, die weitergeführt werden – entweder aus anderen Romanen oder von mir selbst geschrieben. Zusätzlich gibt es oft einen Impuls zur Selbstreflexion. Einmal die Woche treffen wir uns per Zoom, kommen im geschützten, wertfreien Raum an – mit einer kurzen Meditation oder Imaginationsreise, die ich anleite und dann tauschen wir uns aus: Die entstandenen Texte dürfen vorgelesen werden, wir schreiben gemeinsam und geben wertschätzendes Feedback.

Dieses Angebot habe ich in dieser Form zum ersten Mal gemacht und bin überwältigt von dem tollen Feedback. Eine Teilnehmerin meldete mir zurück, dass sie es nun schaffte, endlich eine kurze Zeit für sich einzuberaumen und das konsequent. Eine andere, dass sie die Entspannungsübungen der Live Treffen nutzt, um ins Schreiben zu kommen. Für ein paar Tage noch läuft die Challenge und ich freue mich schon auf die so auch für mich inspirierenden Treffen.

In Planung sind nun die weiteren Kurse, die es ab Frühjahr geben wird. Dazu gehört auch, dass ich mir rechtzeitig ein Konzept überlege, um die Kurse zu bewerben. Es wird eine Masterclass zum Thema „Heldenreise“ geben und verschiedene kleinere Formate – inklusive Einzelsessions. Melde Dich für mehr Infos: info@writeandrun.de

Arbeit als Journalistin

Als freie Journalistin bin ich rund um Heidelberg unterwegs und berichtete im Januar über Neujahresempfänge, Jahresrück- und Ausblicke diverser Vereine und über Kulturevents. Obwohl ich schon lange in Heidelberg lebe und ganz in der Nähe aufgewachsen bin, erf@e ich viel Neues durch die Arbeit und bekomme Einblicke in die zahlreichen Engagements von Vereinen und Einzelpersonen, die kulturell und kommunalpolitisch einiges auf die Beine stellen und die Region bereichern.

Bücher – Romanentstehung

Letzte Recherchen vor der ersten Fassung des zweiten Teils meines neuen Romans

Seit einigen Jahren gehe ich mit meinem neuen Roman „schwanger“. Der erste Teil ist fertig, nun sitze ich am zweiten Teil und befinde mich aktuell in einer für mich immer wieder sehr aufregenden Phase: In den ersten Wochen des Jahres habe ich all meine handschriftlichen (immer handschriftlich!) Notizen für den zweiten Teil geordnet und dabei festgestellt, dass viele Szenen schon da sind, einen Plot, bzw. Szenenplan angelegt, mir noch offene Fragen zur Recherche notiert und habe den Plot geprüft. Das ist anstrengend, denn im Gegensatz zum richtigen Leben, muss ein Roman stringent sein. Logisch. Ich tauchte in New York ab, studierte Straßenkarten, recherchierte nach Clubs, die in den 1940er Jahren en vogue waren, legte fest, wo meine Hauptfigur Anna wohnt: Sie muss sowohl zum Krankenhaus, als auch zur Universität, als auch zu ihrem Job einigermassen gut kommen und ich suchte mir populäre Songs aus den 1940ern zusammen, die ich als Playlist zusammengestellt habe. Ich kann sie nicht die ganze Schreibzeit hören (ca. 2h pro Tag), aber hey, es gibt doch einen Eindruck von der Atmosphäre. Das waren die letzten Vorbereitungen, bevor ich vor ein paar Tagen …

Shitty first draft – oder das Abtauchen in die erste Fassung

Ja … jetzt bin ich mittendrin in der Rohfassung. Der Anfang war holprig wie immer. Die Versuchung das, was ich zuvor geschrieben hatte, nochmal durchzulesen, doch noch etwas zu recherchieren, das Gefühl zu haben, dass sich das Ganze holzig anfühlt. Und mir selbst zuzurufen: Schreib einfach: Die erste Fassung darf schlecht sein, lass einfach fließen! Überarbeitung kommt später. Wie immer schicke ich all die inneren Kritiker hintern Bauzaun, stelle ihnen einen Kasten Bier hin und ruf ihnen zu: Später gerne, jetzt habt ihr erstmal Pause!

Wie immer staune ich, welch Eigenleben und Charakterstärke meine Figuren haben – was aufkommt und nicht geplant war und hier, in der ersten Fassung sichtbar wird.

Ich bin bei jedem Wetter zu jeder Jahreszeit gerne draußen, doch bei Schnee ganz besonders gerne. In Heidelberg war dies in den letzten Jahren selten der Fall, dieses Jahr aber gab es einige Tage, die richtig schön, kalt und weiß waren. Das Laufen – Joggen oder Spazierengehen ist für mich Teil meines Lebens- und Arbeitsprozesses. Hier lade ich meine Batterien auf, neue Ideen bekommen Raum und oft entsteht Klarheit, was Arbeit und Leben im allgemeinen angeht. Zu Fuß unterwegs, wie im Januar mal wieder bei einem Streifzug durch die Altstadt Heidelbergs, entdecke ich Neues, nehme Stimmungen wahr und sehe alte, vermeintlich wohlbekannte Ecken neu. Über das Schreiben und Laufen hier mehr.

Was im Januar 2026 sonst noch los war

  • Ich bin bewusst langsam in das Jahr gestartet, habe Tempo rausgenommen, wo es möglich war und das hat sehr gut getan. Großes Aha hierbei: Vieles ging wie von alleine leicht, oft machen wir vieles komplizierter, als notwendig.
  • Meine tägliche Meditationspraxis wurde nochmal vertieft, nicht zuletzt durch das wunderbare Female Chambers Collective von Nives. Mit mächtig positiven Auswirkungen auf alle Bereiche meines Lebens.
  • Besuch bei unseren „Freiburgern“- drei unserer Kinder leben dort – mit einem tollen Spaziergang, der sich als eine anspruchsvolle Wanderung entpuppt hat — glücklicherweise hatte ich einigermaßen passende Schuhe an 🙂
  • Eine starke allergische Reaktion meines Mannes hat die ganze Familie stark erschüttert. Glücklicherweise ging alles gut und nun wird genauer geschaut, wie man solch heftige Reaktionen vermeidet, bzw. woran genau es liegt.

Was ich im Januar 2026 gebloggt habe – tadaa, ich bin ganz stolz!

Dank Judith Peters blogge ich regelmässig und es macht Riesenspaß.

Ausblick auf den Februar 2026

  • Ein paar Tage Urlaub in der Schweiz stehen an. Kein Skifahren, dafür viel draußen unterwegs sein und Familie besuchen. Ein paar Kinder von uns konmen in das traumhaft schöne Ferienhaus im Emmental, das wir schon seit vielen Jahren immer wieder besuchen.
  • Die Schreibgruppe, die sich während der kreativen Schreibchallenge zusammengefunden hat, geht in Verlängerung.
  • Weiterschreiben am Roman
  • Diverse Einsätze als Reporterin stehen an, auf die ich mich schon freue.

1 Gedanke zu „Monatsrückblick Januar 2026 – Business, Bücher, Leben, kreative Schreibchallenge“

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